Wie die "Krone der Schöpfung" mit Mitgeschöpfen umgeht!

 

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Thailand foltert Babyelefanten für Touristen

In Thailand befinden sich ca. 3800 der schätzungsweise 5000 vom Aussterben bedrohten asiatischen Elefanten in privaten Händen. Die meisten werden in Elefantencamps als Touristenattraktion benutzt, wo sie gezwungen werden, Zirkuskunststücke aufzuführen und die Touristen auf sich reiten zu lassen. PETA hat die grauenhafte Folter aufgedeckt, die in Thailands geheimen "Trainingscamps" zum Alltag gehört. Noch nicht entwöhnte Babyelefanten werden buchstäblich tretend und schreiend von ihren Müttern weggeschleift. Sie werden tagelang bewegungsunfähig gemacht, gnadenlos geprügelt und mit Nägeln traktiert. Die ritualisierten "Trainingsstunden" hinterlassen schwer verletzte, traumatisierte und sogar tote Elefanten.

http://www.peta.de/aktionen/elefanten/thai/index.html
spohner-family am 26.5.06 20:21


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DANA

- eine Leidensgeschichte von Hund und Besitzer -

Dana ist ein kleines englisches Bulldoggenmädchen, geboren im April 2004.

Ende August letzten Jahres wurde die damals 16 Monate alte Hündin vom
Ordnungsamt in Stadtallendorf sichergestellt und den Besitzern die Abgabe an
unser Tierheim aufgegeben.

Vorausgegangen war ein Vorfall auf dem Grundstück der Familie, bei dem Dana
nach einer Nachbarin der Besitzer geschnappt hatte - allerdings nachdem die
Nachbarin nach Dana geschlagen hatte. Seitdem ist die Hündin das Objekt
behördlicher Verfügungen. Die Ordnungsbehörde Stadtallendorf nahm die für
\"gefährliche Hunde\" geltenden Vorschriften zur Grundlage. Die Besitzer
mussten daraufhin einen Sachkundenachweis und mehrere andere Auflagen
erfüllen.

Daraufhin wurde ein erster Wesenstest in Angriff genommen. Hierbei wollte
die Prüferin den direkten Kontakt mit Dana erzwingen. Trotz mehrfachem
Zurückweichen und eindeutigem Fluchtverhalten von Dana musste die Hündin auf
Wunsch der Prüferin auf sie \"geworfen\" werden. Der Hund solle zu ihr, egal,
ob er wolle oder nicht. Später bestand die Prüferin darauf, die Hündin am
Hinterteil anzufassen. Dana wollte immer wissen, was dort \"hinten\" geschah
und drehte sich immer wieder zur Prüferin herum. Die Prüfung wurde dann
abgebrochen.

Die Halteerlaubnis wurde versagt, Dana kam ins Tierheim.

Dana wurde daraufhin am 03.12.2005 einem zweiten Wesenstest unterzogen, den
Dana - erwartungsgemäß - bestand. Wir alle freuten uns, denn üblicherweise
wird ein Hund nach einem bestandenen Wesenstest wieder an die Besitzer
herausgegeben und die Halteerlaubnis erteilt. Leider meinte es das Schicksal
mit Dana anders.

Die Stadt Stadtallendorf erkennt den zweiten Wesenstest bis heute nicht an
und versucht mit allen Mitteln, eine Herausgabe an ihre Familie zu
verhindern. Daher ist der gesamte Vorgang seit Monaten beim
Verwaltungsgericht Gießen anhängig und mehrere Gutachter und Anwälte
streiten sich um die Auswertung der verschiedenen Wesenstests in diversen
Schreiben. Noch immer ist kein Termin für eine Hauptverhandlung anberaumt,
der die Situation endlich zum Guten für Hund und Herrchen wenden könnte.

Leidtragende in diesem Fall sind die völlig verzweifelten Besitzer und
natürlich vor allem die seit viel zu langer Zeit nahezu verwaiste
Junghündin.

Seitdem befindet sich die junge Dame auf vier Pfoten also bei uns im
Tierheim und leidet unsäglich unter der Trennung von ihrem Herrchen und
ihrem Frauchen. Die Beziehung zwischen der braun-weißen Bulldoggendame und
ihren Besitzern ist von großer Liebe und Innigkeit geprägt. Daher
durchleiden Hund und Halter seit August 2005 die Hölle auf Erden dank der
bürokratischen Handhabung. Die Familie besucht seit Monaten ihre über alles
geliebte Hündin täglich und nimmt dabei über 70 km Fahrt in Kauf, nur, um
bei ihrem Hund sein zu dürfen. Dazu kommen die enormen Kosten, die die
Familie für die täglichen Besuche ihres Tieres aufwendet. Dana und auch ihre
Familie leben jedoch von diesen Momenten, sie allein geben ihnen Kraft,
nicht aufzugeben.

Wir sind der Auffassung, dass die Hündin zu ihrem Herrchen und zu ihrem
Frauchen gehört. Dass sie endlich wieder nach Hause kommen sollte.

Wir verstehen nicht, warum nicht bis zur endgültigen gerichtlichen Klärung
eine vorläufige Halteerlaubnis für die Besitzer mit der Auflage erteilt
werden kann, die Hündin außerhalb des Hauses nur mit Leine und Maulkorb zu
führen.

Da die Stadt Stadtallendorf dies jedoch verweigert, verbleibt Dana wohl noch
weitere Monate oder Jahre bei uns im Tierheim. Dass alles aufgrund eines
Vorfalls, der dem natürlichen Verhalten der Hündin entsprach?
Welcher Hund würde es sich gefallen lassen, von einer ihm fremden Person im
eigenen Revier geschlagen zu werden?

Wir erleben hier Dana als sehr personenbezogenen Vierbeiner, der loyal zu
seinen Menschen steht und zur Zurückhaltung neigt. Zu uns ist sie total
verschmust, sehr liebebedürftig und freut sich über jede menschliche
Gesellschaft.Wann darf diese junge Hündin endlich wieder nach Hause?

Unterstützen Sie uns, dass Dana endlich wieder heim darf und wenden Sie sich
an:

Der Magistrat der Stadt Stadtallendorf
Bahnhofstr. 2
35260 Stadtallendorf
Tel.: 0 64 28 / 707 - 0
Fax: 0 64 28 / 707 - 400
e-mail: magistrat@stadtallendorf.de

Wir berichten weiter!
spohner-family am 26.5.06 18:49


Taps - gequält und von Maden angefressen!

Beschreibung:
Um 4:30 Uhr am 21.05.06 wurde der Hund mit einem Stromkabel am Tierheim angebunden. Wir wissen diese Uhrzeit so ziemlich genau, weil im Wohnhaus neben dem Tierheim um diese Zeit ungewohnte Unruhe und Gebelle wahr genommen wurde. Daraufhin wurde gleich nachgesehen was da wohl los sei und es wurde eine weibliche Stimme vernommen, allerdings sonst nichts mehr. Man fand den Hund mit diesem Kabel angebunden und quartierte ihn notdürftig ein. Am Morgen konnte man das arme Bündel Hund richtig anschauen. Völlig verwahrlost, apathisch, sich nicht bewegend... Das Fell in großen Filzplatten am Körper, verkotet und selbst die Ohren waren voll mit dicken Kotplatten. Leider zeigt das Foto, das wir gemacht haben, nicht das ganze Ausmaß der Qual, die der Hund erleiden musste.

Behutsam versuchten wir die schlimmsten Filz- und Kotstellen zu entfernen, was der alte Hund geduldig über sich ergehen ließ. Nur an das ebenfalls verkrustete und verkotete Hinterteil durfte man nicht ran. Dann zuckte der Hund auf und versuchte zu schnappen. Warum? Das sahen wir dann bald mit Grausen: Im Bereich der Schwanzwurzel wimmelte es von Maden!! Auch in den Ohren, die feuerrot waren, wurde Madenbefall entdeckt! Können Sie sich vorstellen, dass in Ihren Ohren Maden wimmeln?? Was muss dieser Hund erlitten haben? Er lag da als wolle er sterben. Er rührte sich kaum und seine blutunterlaufenen Augen schienen bereits ins Leere zu schauen. Selbstverständlich wurde der Hund gleich in eine Tierklinik gebracht und vollkommen geschoren und von seinen ekligen Peinigern befreit.

Immer wieder meinen wir Tierheimleute, wir hätten wohl schon ALLES in den vielen, vielen Jahren erlebt und dennoch ist es eine erschreckende Wahrheit, dass es immer noch etwas Schlimmeres gibt. Leider! Es ist unglaublich welche Größe Tiere haben. Nach der Tortour des Scherens und der Behandlung beim Tierarzt, tappte der alte Hund mit offenbar neuem Lebensgefühl durch das Büro. Wir alle waren glücklich ihn so relativ stabil zu sehen. Er tappte hin und her und so gaben wir ihm den Namen "Taps". Unser Herz wurde wirklich groß und weit als wir diesen, nun vom Fell und Maden befreiten Hund sahen. Nicht Wochen, sondern mindestens Monate muss er unter qualvollen Bedingungen gelebt haben. Gelebt? Nein, so kann man das wohl nicht nennen, was er durchmachen musste.

Wir sind glücklich, dass Taps nun bei uns ist. Er ist fast blind und taub, was ihn allerdings kaum stört. Er orientiert sich offensichtlich an seinem Geruchssinn. Was uns immer und immer wieder wundert und "klein" werden lässt: obwohl unzählige Tiere, wozu auch Taps gehört, von den Menschen so gequält werden, lieben sie! Die geschundenen Tiere lieben die Menschen. Trotz allem! Da meinen wir homo sapiens wir seien die Krönung der Schöpfung... welch ein Irrtum!

Wer Taps kennt, wer seine Peiniger kennt, der möge sich bitte im Tierheim melden. Wir werden auch die Presse einschalten, denn so eine "Schweinerei" (Entschuldigung) darf man nicht auf sich beruhen lassen. Wer ein paar Euro für Taps spenden möchte, der kann das gerne tun. Er braucht in der nahen Zukunft weiterhin besondere tierärztliche Betreuung, die wir ihm auf jeden Fall zukommen lassen. Vielleicht helfen Sie uns dabei!? Danke.

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Tierheim Mayen
spohner-family am 24.5.06 14:02


Nero

Ein Bekannter von mir hält einen American Stafford Terrier mit dem Rufnamen "Nero". Seit seinem 10. Lebensmonat befindet sich Nero in seiner Obhut - in diesem Monat wird er sechs Jahre alt. Nun soll sich folgendes zugetragen haben: Am 2.8.2005 ging die Ehefrau meines Bekannten mit Nero "Gassi". Plötzlich sah Nero einen Schäferhund und soll darauf hin (in Form einer Schreckreaktion) seine Hundeführerin angesprungen und gebissen haben. Nach Rücksprache mit der Benannten teilte diese mir mit, dass Nero ein Stachelhalsband getragen habe und sie versucht habe an diesem den Hund zu sich heranzuziehen, um ihn zu "beruhigen." Ein Zeuge (dessen Name uns nicht bekannt ist) verständigte sofort die Polizei. Diese will "schwere" Verletzungen bei der Hundeführerin festgestellt haben. Mir gegenüber sagte die Hundeführerin, dass diese "Verletzung" gar nicht so schlimm gewesen sei, wie es die Beamten behaupteten. Die Folge jedoch war, dass Nero sofort von der Polizei einbehalten und dem Tierheim Essen überstellt wurde. Des Weiteren wurde der Vorwurf erhoben, dass die Hundeführerin alkoholisiert gewesen sein soll und man könne keine Verantwortung dafür übernehmen, dass Nero in ihrer Obhut verbliebe. Vom 2.8.2005 bis heute sitzt Nero einzeln im Zwinger gehalten im Tierheim Essen ein. Zudem ist sein Gesundheitszustand eingeschränkt. Die Stadt Essen stellte mittlerweile den Antrag, Nero "einzuschläfern". Vom 6.12.2005 an ließ das Tierheimpersonal 14 Tage verstreichen, in denen Nero mit gekrümmtem Rücken in seinem Zwinger verweilte, wobei er unter starkem Durchfall litt. Es sei noch zu erwähnen, dass dieser Hund niemals mit Zwingerhaltung konfrontiert worden war, sondern freie Bewegung in einem großen Garten genoss oder ansonsten - wie vorgeschrieben - an kurzer Leine und mit Maulkorb spazieren geführt wurde. Angeblich - so die Aussage des Tierheimpersonals - konnte sich niemand Nero nähern, da er ausgesprochen aggressiv sei. Doch darüber wurden die Hundehalter zunächst nicht informiert. Unterdessen verblieb Nero ohne ärztliche Versorgung zwei Wochen in seinem Zwinger. Erst nach dieser langen Zeit sah sich die Tierheimleitung veranlasst - auf drängen von Herrn Rechtsanwalt Weidemann (dieser vertritt meinen Bekannten) - einen Besuch meines Bekannten zuzulassen, damit dieser sich Nero nähern sollte, um zu erreichen, dass die Tierärztin vor Ort eine Untersuchung bei Nero vornehmen konnte. Mein Bekannter betrat den Zwinger, in dem Nero untergebracht ist und bot Nero "Leckerchen" an, welche dieser anstandslos annahm. Als diese jedoch verbraucht waren, schnappte Nero nach seinem "Herrn". Wir (Herr Rechtsanwalt Weidemann, mein Bekannter und ich) vermuten, dass Nero dieses Verhalten zeigte, weil er unter Schmerzen litt. Außerdem fühlte mein Bekannter sich vom Personal unter Druck gesetzt, denn diese bestanden darauf, dass er Nero einen fremden Maulkorb anlegen sollte. Die beistehende Tierärztin verstärkte diesen unnötigen und sinnlosen Druck noch, indem sie Nero eine Mullbinde um den Fang zog und fest verknotete. Irgendwie gelang es meinem Bekannten dann doch, Nero zur Tierärztin zu führen. Es folgte eine Blutabnahme und diverse Untersuchungen - die Ergebnisse wurden meinem Bekannten jedoch bis heute vorenthalten. Über den Antrag, Nero "einzuschläfern" entschied bereits das zuständige Gericht in Gelsenkirchen, welches nach Aktenlage die Tötung von Nero befürwortet. Daraufhin legte mein Bekannter (vertreten durch Herrn Rechtsanwalt Weidemann) Berufung ein.
Jetzt muss das Oberverwaltungsgericht in Münster über das weitere Schicksal Neros entscheiden.

Für sehr fragwürdig halte ich hierbei, dass das Veterinäramt am 23.11.2005 der Ehefrau meines Bekannten einen Sachkundenachweis ausstellte, obwohl die Polizei bereits am 02.08.2005 zu der Auffassung gelangt war, selbige sei außer Stande, den Hund Nero oder einen anderen "Anlagehund" verantwortungsbewusst zu führen.

Nach Rücksprache am 19.1. mit dem behandelnden Haustierarzt teilte dieser mir mit, dass Nero während seiner Behandlungen niemals Verhaltensauffälligkeiten gezeigt habe. Er war auch umgehend dazu bereit, seine Einschätzung in Schriftform an Herrn Rechtsanwalt Weidemann zu faxen. Ebenfalls kann ein Mitarbeiter der Stadt Essen (Amt für Jagd- und Forstwirtschaft), der Garten-Nachbar meines Bekannten ist, bestätigen, dass Nero in der Kleingartenanlage stets vorschriftsmäßig gehalten wurde.

Ich habe mittlerweile telefonischen Kontakt mit der zuständigen "Hundepflegerin" des Tierheims Essen aufgenommen. Das Tierheim ist dem Tierschutz - Groß - Essen e.V. angeschlossen und dieser wiederum dem Deutschen Tierschutzbund. Die besagte Mitarbeiterin teilte mir mit, dass Nero immer noch alleine untergebracht sei, was meiner Meinung nach für einen Hund die absolute Hölle ist. Ich befragte meine Gesprächspartnerin, ob Nero evtl. in Narkose einer CT -Untersuchung unterzogen worden sei, da man nicht ausschließen könne, dass eine ernsthafte Erkrankung der Zähne oder aber eine Tumorbildung im Kopf für sein aggressives Verhalten verantwortlich sein könnte. Hier erfuhr ich, dass man sich hierfür seitens des Tierheims bisher nicht um eine Genehmigung beim Hundehalter bemüht hatte. Ich möchte an dieser Stelle darauf hinweisen, dass mein Bekannter 50 Jahre alt ist und noch dazu arbeitslos: Sowohl er als auch seine Frau beziehen Sozialhilfe.

Diese Tatsache ist sowohl dem Veterinäramt, als auch dem Tierheim bestens bekannt. Deshalb kann ich mich des Eindrucks nicht erwähren, dass besagte verantwortliche Stellen davon ausgehen, dass sich mein Bekannter die CT-Untersuchung finanziell nicht leisten kann. Somit sieht niemand die Veranlassung, diese überhaupt in Erwägung zu ziehen. Ich bin der Meinung, dass durch die Unterlassung dieser notwendigen Untersuchung Nero immense Nachteile entstehen, die er vermutlich in den nächsten 3 Wochen mit seinem jungen Leben bezahlen soll.

Ich stehe derzeitig mit einem sehr guten Hundetrainer telefonisch im Kontakt und es wird darauf hinauslaufen, dass dieser sich Nero einmal ansehen wird. Vielleicht besteht die Möglichkeit, dass er Nero auf sein Wesen hin prüfen und mit ihm arbeiten kann - falls der Gesundheitszustand von Nero dies zulässt.

Doch auch diese Möglichkeit verursacht Kosten, die mein Bekannter nicht aufbringen kann, da er Arbeitslosengeld II - Bezieher ist.

Mit dem Hundetrainer habe ich mich am 23.1. verabredet, gemeinsam werden wir Nero im „Albert - Schweitzer Tierheim“ (ist dem Tierschutz -Groß-Essen e.V angeschlossen) besuchen, um uns von ihm einen Eindruck zu verschaffen.

Am 24.01 werde ich ein Gespräch mit dem Abteilungsleiter des Veterinämtes der Stadt Essen führen, um vielleicht die anstehende Tötung doch noch verhindern zu können.

Nun meine Frage an Euch: Seht Ihr eine Möglichkeit, wie man die aufkommenden Kosten für CT - Untersuchung und Gewehrbetäubung (ist wohl notwendig, da sich Nero nicht anfassen lässt, weil er vermutlich unter starken Schmerzen leidet) und evtl. Arbeiten mit einem Hundetrainer finanziert bekommen kann, evtl. durch eine Organisation? Ich bitte Euch ganz herzlich um Eure Mithilfe bzw. um eure Informationen und Anregungen. Bitte, erinnert Euch an Sugar aus Hamburg:

Anhand des traurigen Beispiels von Sugar, läßt sich verdeutlichen, dass die Behörden schon damals ein Exempel an Anlagehunde zu statuieren versuchten, um diese Hunde mit allen Mitteln aus der Öffentlichkeit zu verbannen. Heute lebt Sugar glücklich und friedlich auf dem Gnadenhof von Christiane Rohn. Auch Sugar unterstellten die Behörden, Presse etc. eine "Beißmaschine" zu sein - alle wollten ihren Tod! Dank Frau Rohn, darf Sugar heute in Zufriedenheit leben und das wünsche ich mir auch für Nero und seine Artgenossen.

Wichtige Info, die ich im Nachhinein erfahren habe - nachdem wir bei NERO im Tierheim waren:

Hier die objektive Einschätzung von Herrn Sch. (Hundetrainer und Inhaber einer Hundeschule)
Nero ist nicht bösartig oder aggressiv, der Trainer sagt:"Nero war bisher nicht ausgelastet - total unterfordert, Nero ist ein dominanter Rüde. Nero verfügt über ein klares Wesen" Ich selbst saß vor seinem Zwinger - ganz nah, habe sanft mit ihm gesprochen. Nero zeigte Freude, obwohl er mich zum ersten Mal sah. Er reagierte auf meinen Rollstuhl, sowie auf meine kurzen Arme (durch Contergan) absolut souverän. Ich zeigte ihm seine Spieluhr - mit Musik, er drückte sich vertrauensvoll an die Zwingertür. Zum Schluss gab ich ihm aus meinen Fingern einen Hundeknochen - er nahm ihn ganz zärtlich und vorsichtig. Der Trainer wird Nero arbeiten und dann wollen wir ihn in liebevolle und verantwortungsbewusste, sowie hundeerfahrene Hände geben. Ich gebe nicht auf, denn im TH-Essen sind die Leute gegen die Hundehalter von Nero eingestellt und lassen es Nero fühlen! Sogar mich hat man wie einen Menschen zweiter Klasse behandelt. Niemand hat sich uns gegenüber in seiner Funktion und mit Namen vorgestellt. Als wir versuchten Gerüchte auszuräumen, wurden wir sogar von einer "Hundepflegerin" ausgelacht. Das Tierheim ließ sogar Neros Leine und Geschirr samt Steuermarke verschwinden. Ich bat um die Herausgabe der Selbigen. Darauf wurde mir gesagt: "Haben Sie keine anderen Probleme." Damit war für diese sehr unfreundlichen Zeitgenossen das Thema erledigt. Herr W. stellte sich uns, (auf wiederholte und hartnäckige Nachfrage unsererseits) in welcher Funktion er eigentlich im TH arbeitet, als Tierheimleiter vor. Am nächsten Tag erfuhren wir in einem Gespräch beim Veterinäramt, vom Abteilungsleiter Herrn Dr. H. (dieser ist wiederum auch Vorstandsmitglied vom TH) dass Herr W. lediglich der Hausmeister vom TH sei. Die sog. Hundepflegerinnen seien lediglich Hausfrauen, die mithelfen die Zwinger sauber zu halten. Selbige verfügten aber nicht über eine hundeerfahren Ausbildung.

Heute Morgen (25.01.2006) rief Herr H. bei uns an, (mein Mann sprach mit ihm) dieser teilte uns - kurz angebunden - mit dass er soeben erfahren habe, dass Herr W. (Hausmeister des TH) kurzfristig kommissarisch zum Tierheimleiter erklärt worden sei. Davon hätte Herr H. gerade erst erfahren. Hier sei noch anzumerken, dass Herr H. mir in einem Telefongespräch (am 22.1) selbst eingestand, dass das Tierheim derzeit gar keinen Tierheimleiter habe und das bereits seit vier Wochen.

Der zuständige Amtsveterinär - Dr.van St. - dieser ist für die Wesensteste verantwortlich und mit dem Fall Nero betraut, ist meiner Ansicht nach befangen, da er privat sogar die Straßenseite wechselt, wenn ihm ein Anlagehund entgegenkommt. Auch mit Dr. van St. habe ich heute fernmündlich gesprochen. Er teilte mir mit, dass er für Nero nichts tun könne, da es sich um ein schwebendes Verfahren handelt und sich das OVG Münster(am 13.2.) mit dem Schicksal Nero befasst. Dort wird dann entschieden, ob Nero leben darf, oder ob er getötet wird. Solange muss Nero im TH Essen verbleiben und darf nicht woanders untergebracht werden. Er darf nicht einmal zum Hundetrainer. Herr Rechtsanwalt W. wird dem Gericht mitteilen, dass Herr Sch. mit Nero arbeiten wird und Nero auf keinen Fall als aggressiv einstuft - ganz im Gegenteil.

Ein Bluttest, der vor der Tötung stattfinden muss, (so die Info durch den Hundtrainer) um herauszufinden, ob das betroffene Tier - in diesem Fall Nero - (evtl. krank sein oder einen Tumor in sich tragen könnte) ist noch nicht erfolgt. Die Verantwortlichen reden sich damit heraus, dass Nero niemanden an sich heran ließe. Ich weiß jedoch von dem Hundetrainer, dass sich im TH ein Narkosegewehr befindet, damit ließe sich auch dieses, ganz offensichtlich vorgeschobene Problem lösen. Doch darüber wurden wir, weder vom TH, noch vom Veterinäramt, bzw. vom Vorstandsmitglied des TH, Herrn Dr. H. informiert. Uns gab man die Auskunft, dass nur der Tierarzt Dr. A. (er führt eine Tierklinik ) diese Anwendung durchführen dürfe und die Unkosten beliefen sich zwischen 150 EUR - 300 EUR für Narkose und CT - Untersuchung. Allerdings koste allein die Anfahrt des Tierarztes mit Narkosegewehr (ohne Narkosemittel) alleine 100 EUR. Ich halte diese Auskunft für sehr dubios.

Vielen Dank für Eure Unterstützung im Voraus.

Mit herzlichen Grüßen aus Essen,



Dieses Schreiben ging an meine Kollegen, nachdem Nero (am 15.März) getötet worden ist:

Liebe Tierfreunde, liebe Kollegen,

ich muss Ihnen/ Euch an dieser Stelle leider mitteilen, dass NERO am 15.03.2006 im Eilverfahren, im Auftrag des Ordnungsamtes Essen (Anspr.-Partner Herr G./ Herr W.) und des Veterinäramtes (Herr Dr. van St.) getötet wurde. Die Verantwortlichen der Stadt Essen wollten auf diese Weise verhindern, dass sich die unabhängige Sachverständige, Frau J. M. sich Nero noch einmal ansehen konnte, um die Aussagen von Herrn Sch. und Herrn Dr. van St. gegebenenfalls zu entkräften. In dieser ganzen Angelegenheit wimmelte es von Anfang an bis zum bitteren Ende nur so von Formfehlern und Dubiositäten, die hier seitens der Stadt Essen begangen wurden. Diese gipfeln in den Höhepunkten, dass der Hundetrainer Sch. (Hundepension Sch.) nach seiner ersten für Nero so positiven Stellungnahme leider nicht bei dieser blieb - es ist so dubios, wie dieser seine Meinung in so kurzer Zeit - und für Nero so vernichtend - geändert hatte. Die vorausgegangene Beurteilung durch den Amtsarzt Herrn Dr. van St., der in der Hundeszene dafür bekannt ist, Angst vor Anlagehunden zu haben, war ja wohl auch schon aufgrund äußerst ungünstiger Bedingungen (Nero muss sich bei dieser wohl im Zwinger des Tierheims befunden haben - eine faire Chance auf Wesensprüfung gab es nicht) ein absichtlicher Wegweiser in Richtung Nero´s Tod.

Nachdem das Ordnungsamt es - wie auch immer - geschafft hatte, Herrn Sch. von seiner positiven Einstellung gegenüber Nero abzubringen`, konnte man das Oberverwaltungsgericht davon überzeugen, dass ein weiteres Gutachten durch einen unabhängigen Sachverständigen nicht mehr erforderlich sei (selbst meine Eidesstattliche Versicherung wurde nicht für wertvoll erachtet). Hier ist noch als äußerst merkwürdig zu erachten, dass die Stadt Essen den Referenzen Herrn Sch. keinerlei Wert beigemessen hatte, solange sich dieser positiv zu Nero geäußert hatte. Obwohl es zwischen dem Ordnungsamt und dem Hundetrainer Sch. laut Aussage Herrn Sch. einen Kooperationsvertrag gibt, leugnete das Rechtsamt der Stadt Essen dem OVG Münster gegenüber die Kenntnis über dessen Referenzen, ganz zu schweigen von einem Eingeständnis, jemals in Anlagehunde-Angelegenheiten mit diesem kooperiert zu haben. Und dennoch war es dem Ordnungsamt wichtig, von Herrn Sch. eine "Erweiterte Stellungnahme bzgl. Nero" zu bekommen, die den gewonnenen positiven Eindruck wieder revidiert. Es bleibt jedem selbst überlassen, sich an dieser Stelle zu fragen, welche Druckmittel das Ordnungsamt ausgenutzt hat, um Herrn Sch. für sich zu gewinnen und so zu verhindern, dass hier vielleicht eine Riesensauerei aufgedeckt wird.

Wir haben auch nach dem Beschluss des Oberverwaltungsgerichts Münster weiter versucht, Nero aus dem Tierheim zu bekommen, in dem wir eine Sachverständige aus Iserlohn, Frau J. M., für uns gewinnen konnten, in der Angelegenheit Nero zu vermitteln. Diese bot sich an, Nero mit allen Konsequenzen aus dem Tierheim Essen zu holen und ihn in einer Hundeschule zu trainieren und zu resozialisieren. Mit aller Härte wurde dies jedoch vom Ordnungsamt vereitelt, was offensichtlich macht, wie sehr man an der Tötung Nero´s interessiert war. Auch alle Bemühungen des bekannten Tier- und Umweltschützers G. Peter schlugen fehl und stießen bei den Behörden auf Granit.

Nach der Tötung hat man noch nicht einmal die Sollregel des Polizeigesetzes befolgt, den "Besitzer" des Hundes vor dessen Euthanasierung zu informieren - hier wird deutlich, wie herablassend sich die Behörden heut zu Tage gegenüber "sozial Schwachen" geben - das ist einfach menschenverachtend!

Mein Mann holte heute (16.03.2006, um 16:00 Uhr den Leichnam von Nero aus dem „Albert Schweizer Tierheim Essen“ ab. Die persönlichen Wertgegenstände z. B. Neros Decke, sowie seine Leine und sein Hundegeschirr waren im TH Essen nicht mehr aufzutreiben. Offensichtlich hielt man es nicht für nötig, diese sorgfältig zu verwahren. Für mich ist dies ein starkes Indiz, dass die Tötung von Nero von Anfang an feststand. Wieder einmal ist der Tierschutz auf schändlichste Weise mit Füßen getreten worden - das dürfen wir absolut nicht dulden.

Die Stadt Essen hat geglaubt, mit Nero´s Tod sei die Angelegenheit "vom Tisch" - wir alle haben jetzt die Möglichkeit, sie vom Gegenteil zu überzeugen! Neros Hundeführer und ich haben bereits Strafanzeige/Strafantrag gegen die Stadt Essen bei der Staatsanwaltschaft Essen eingereicht.

Heike & Hartmut K.
spohner-family am 23.5.06 12:34


Nachruf Nero

Lieber Nero,
wir alle wünschen Dir eine gute Reise über die Regenbogenbrücke. Bitte verzeih´, dass Dir Menschen so ein schlimmes Unrecht angetan haben. Wir lieben Dich und wünschen Dir nun von ganzem Herzen: Liebe, Licht, Harmonie, Unbeschwertheit, Glück und ganz viele Freude im Regenbogenland.

Im Gedenken an Neros ungerechtes Schicksal:

11 Bitten eines Hundes an seinen Menschen

1. Mein Leben dauert nur gerade mal ca. 10 Jahre, manchmal sind es auch nur sechs. Jede Trennung von Dir bedeutet Leid für mich. Bedenke es wenn Du mich anschaffst!

2. Gib mir Zeit zu verstehen, was Du von mir verlangst!

3. Pflanze Vertrauen in mich....ich lebe davon!

4. Zürne mir nie lange und sperre mich zur Strafe nicht ein!

5. Du hast Arbeit, Dein Vergnügen, Deine Freunde....ich habe nur Dich!

6. Sprich manchmal mit mir! Wenn ich auch Deine Worte nicht ganz verstehe, so doch die Stimme, die sich an mich wendet!

7. Wisse: Wie immer an mir gehandelt wird...ich vergesse nie!

8. Bedenke, ehe Du mich schlägst, dass meine Kiefer mit Leichtigkeit die Knöchel in Deiner Hand zu zerquetschen vermögen, dass ich aber keinen Gebrauch von ihnen mache!

9. Eh Du mich bei der Arbeit unwillig schimpfst, mich bockig oder faul nennst, bedenke: ..vielleicht plagt mich ungeeignetes Futter, vielleicht war ich auch zu lange der Sonne ausgesetzt oder habe ein verbrauchtes Herz!

10. Kümmere Dich um mich, wenn ich einmal alt werde...auch Du wirst einmal alt sein!

11. Geh jeden schweren Weg mit mir! Sage nie: "Ich kann so etwas nicht sehen" Oder "Es soll in meiner Abwesenheit geschehen." Alles ist viel leichter für mich, mit Dir!!!

Heute wurde Nero beerdigt, jetzt kann ihm niemand mehr etwas Böses antun!

In tiefer Traurigkeit,


spohner-family am 23.5.06 12:38


Nero

Ein Bekannter von mir hält einen American Stafford Terrier mit dem Rufnamen "Nero". Seit seinem 10. Lebensmonat befindet sich Nero in seiner Obhut - in diesem Monat wird er sechs Jahre alt. Nun soll sich folgendes zugetragen haben: Am 2.8.2005 ging die Ehefrau meines Bekannten mit Nero "Gassi". Plötzlich sah Nero einen Schäferhund und soll darauf hin (in Form einer Schreckreaktion) seine Hundeführerin angesprungen und gebissen haben. Nach Rücksprache mit der Benannten teilte diese mir mit, dass Nero ein Stachelhalsband getragen habe und sie versucht habe an diesem den Hund zu sich heranzuziehen, um ihn zu "beruhigen." Ein Zeuge (dessen Name uns nicht bekannt ist) verständigte sofort die Polizei. Diese will "schwere" Verletzungen bei der Hundeführerin festgestellt haben. Mir gegenüber sagte die Hundeführerin, dass diese "Verletzung" gar nicht so schlimm gewesen sei, wie es die Beamten behaupteten. Die Folge jedoch war, dass Nero sofort von der Polizei einbehalten und dem Tierheim Essen überstellt wurde. Des Weiteren wurde der Vorwurf erhoben, dass die Hundeführerin alkoholisiert gewesen sein soll und man könne keine Verantwortung dafür übernehmen, dass Nero in ihrer Obhut verbliebe. Vom 2.8.2005 bis heute sitzt Nero einzeln im Zwinger gehalten im Tierheim Essen ein. Zudem ist sein Gesundheitszustand eingeschränkt. Die Stadt Essen stellte mittlerweile den Antrag, Nero "einzuschläfern". Vom 6.12.2005 an ließ das Tierheimpersonal 14 Tage verstreichen, in denen Nero mit gekrümmtem Rücken in seinem Zwinger verweilte, wobei er unter starkem Durchfall litt. Es sei noch zu erwähnen, dass dieser Hund niemals mit Zwingerhaltung konfrontiert worden war, sondern freie Bewegung in einem großen Garten genoss oder ansonsten - wie vorgeschrieben - an kurzer Leine und mit Maulkorb spazieren geführt wurde. Angeblich - so die Aussage des Tierheimpersonals - konnte sich niemand Nero nähern, da er ausgesprochen aggressiv sei. Doch darüber wurden die Hundehalter zunächst nicht informiert. Unterdessen verblieb Nero ohne ärztliche Versorgung zwei Wochen in seinem Zwinger. Erst nach dieser langen Zeit sah sich die Tierheimleitung veranlasst - auf drängen von Herrn Rechtsanwalt Weidemann (dieser vertritt meinen Bekannten) - einen Besuch meines Bekannten zuzulassen, damit dieser sich Nero nähern sollte, um zu erreichen, dass die Tierärztin vor Ort eine Untersuchung bei Nero vornehmen konnte. Mein Bekannter betrat den Zwinger, in dem Nero untergebracht ist und bot Nero "Leckerchen" an, welche dieser anstandslos annahm. Als diese jedoch verbraucht waren, schnappte Nero nach seinem "Herrn". Wir (Herr Rechtsanwalt Weidemann, mein Bekannter und ich) vermuten, dass Nero dieses Verhalten zeigte, weil er unter Schmerzen litt. Außerdem fühlte mein Bekannter sich vom Personal unter Druck gesetzt, denn diese bestanden darauf, dass er Nero einen fremden Maulkorb anlegen sollte. Die beistehende Tierärztin verstärkte diesen unnötigen und sinnlosen Druck noch, indem sie Nero eine Mullbinde um den Fang zog und fest verknotete. Irgendwie gelang es meinem Bekannten dann doch, Nero zur Tierärztin zu führen. Es folgte eine Blutabnahme und diverse Untersuchungen - die Ergebnisse wurden meinem Bekannten jedoch bis heute vorenthalten. Über den Antrag, Nero "einzuschläfern" entschied bereits das zuständige Gericht in Gelsenkirchen, welches nach Aktenlage die Tötung von Nero befürwortet. Daraufhin legte mein Bekannter (vertreten durch Herrn Rechtsanwalt Weidemann) Berufung ein.
Jetzt muss das Oberverwaltungsgericht in Münster über das weitere Schicksal Neros entscheiden.

Für sehr fragwürdig halte ich hierbei, dass das Veterinäramt am 23.11.2005 der Ehefrau meines Bekannten einen Sachkundenachweis ausstellte, obwohl die Polizei bereits am 02.08.2005 zu der Auffassung gelangt war, selbige sei außer Stande, den Hund Nero oder einen anderen "Anlagehund" verantwortungsbewusst zu führen.

Nach Rücksprache am 19.1. mit dem behandelnden Haustierarzt teilte dieser mir mit, dass Nero während seiner Behandlungen niemals Verhaltensauffälligkeiten gezeigt habe. Er war auch umgehend dazu bereit, seine Einschätzung in Schriftform an Herrn Rechtsanwalt Weidemann zu faxen. Ebenfalls kann ein Mitarbeiter der Stadt Essen (Amt für Jagd- und Forstwirtschaft), der Garten-Nachbar meines Bekannten ist, bestätigen, dass Nero in der Kleingartenanlage stets vorschriftsmäßig gehalten wurde.

Ich habe mittlerweile telefonischen Kontakt mit der zuständigen "Hundepflegerin" des Tierheims Essen aufgenommen. Das Tierheim ist dem Tierschutz - Groß - Essen e.V. angeschlossen und dieser wiederum dem Deutschen Tierschutzbund. Die besagte Mitarbeiterin teilte mir mit, dass Nero immer noch alleine untergebracht sei, was meiner Meinung nach für einen Hund die absolute Hölle ist. Ich befragte meine Gesprächspartnerin, ob Nero evtl. in Narkose einer CT -Untersuchung unterzogen worden sei, da man nicht ausschließen könne, dass eine ernsthafte Erkrankung der Zähne oder aber eine Tumorbildung im Kopf für sein aggressives Verhalten verantwortlich sein könnte. Hier erfuhr ich, dass man sich hierfür seitens des Tierheims bisher nicht um eine Genehmigung beim Hundehalter bemüht hatte. Ich möchte an dieser Stelle darauf hinweisen, dass mein Bekannter 50 Jahre alt ist und noch dazu arbeitslos: Sowohl er als auch seine Frau beziehen Sozialhilfe.

Diese Tatsache ist sowohl dem Veterinäramt, als auch dem Tierheim bestens bekannt. Deshalb kann ich mich des Eindrucks nicht erwähren, dass besagte verantwortliche Stellen davon ausgehen, dass sich mein Bekannter die CT-Untersuchung finanziell nicht leisten kann. Somit sieht niemand die Veranlassung, diese überhaupt in Erwägung zu ziehen. Ich bin der Meinung, dass durch die Unterlassung dieser notwendigen Untersuchung Nero immense Nachteile entstehen, die er vermutlich in den nächsten 3 Wochen mit seinem jungen Leben bezahlen soll.

Ich stehe derzeitig mit einem sehr guten Hundetrainer telefonisch im Kontakt und es wird darauf hinauslaufen, dass dieser sich Nero einmal ansehen wird. Vielleicht besteht die Möglichkeit, dass er Nero auf sein Wesen hin prüfen und mit ihm arbeiten kann - falls der Gesundheitszustand von Nero dies zulässt.

Doch auch diese Möglichkeit verursacht Kosten, die mein Bekannter nicht aufbringen kann, da er Arbeitslosengeld II - Bezieher ist.

Mit dem Hundetrainer habe ich mich am 23.1. verabredet, gemeinsam werden wir Nero im „Albert - Schweitzer Tierheim“ (ist dem Tierschutz -Groß-Essen e.V angeschlossen) besuchen, um uns von ihm einen Eindruck zu verschaffen.

Am 24.01 werde ich ein Gespräch mit dem Abteilungsleiter des Veterinämtes der Stadt Essen führen, um vielleicht die anstehende Tötung doch noch verhindern zu können.

Nun meine Frage an Euch: Seht Ihr eine Möglichkeit, wie man die aufkommenden Kosten für CT - Untersuchung und Gewehrbetäubung (ist wohl notwendig, da sich Nero nicht anfassen lässt, weil er vermutlich unter starken Schmerzen leidet) und evtl. Arbeiten mit einem Hundetrainer finanziert bekommen kann, evtl. durch eine Organisation? Ich bitte Euch ganz herzlich um Eure Mithilfe bzw. um eure Informationen und Anregungen. Bitte, erinnert Euch an Sugar aus Hamburg:

Anhand des traurigen Beispiels von Sugar, läßt sich verdeutlichen, dass die Behörden schon damals ein Exempel an Anlagehunde zu statuieren versuchten, um diese Hunde mit allen Mitteln aus der Öffentlichkeit zu verbannen. Heute lebt Sugar glücklich und friedlich auf dem Gnadenhof von Christiane Rohn. Auch Sugar unterstellten die Behörden, Presse etc. eine "Beißmaschine" zu sein - alle wollten ihren Tod! Dank Frau Rohn, darf Sugar heute in Zufriedenheit leben und das wünsche ich mir auch für Nero und seine Artgenossen.

Wichtige Info, die ich im Nachhinein erfahren habe - nachdem wir bei NERO im Tierheim waren:

Hier die objektive Einschätzung von Herrn Sch. (Hundetrainer und Inhaber einer Hundeschule)
Nero ist nicht bösartig oder aggressiv, der Trainer sagt:"Nero war bisher nicht ausgelastet - total unterfordert, Nero ist ein dominanter Rüde. Nero verfügt über ein klares Wesen" Ich selbst saß vor seinem Zwinger - ganz nah, habe sanft mit ihm gesprochen. Nero zeigte Freude, obwohl er mich zum ersten Mal sah. Er reagierte auf meinen Rollstuhl, sowie auf meine kurzen Arme (durch Contergan) absolut souverän. Ich zeigte ihm seine Spieluhr - mit Musik, er drückte sich vertrauensvoll an die Zwingertür. Zum Schluss gab ich ihm aus meinen Fingern einen Hundeknochen - er nahm ihn ganz zärtlich und vorsichtig. Der Trainer wird Nero arbeiten und dann wollen wir ihn in liebevolle und verantwortungsbewusste, sowie hundeerfahrene Hände geben. Ich gebe nicht auf, denn im TH-Essen sind die Leute gegen die Hundehalter von Nero eingestellt und lassen es Nero fühlen! Sogar mich hat man wie einen Menschen zweiter Klasse behandelt. Niemand hat sich uns gegenüber in seiner Funktion und mit Namen vorgestellt. Als wir versuchten Gerüchte auszuräumen, wurden wir sogar von einer "Hundepflegerin" ausgelacht. Das Tierheim ließ sogar Neros Leine und Geschirr samt Steuermarke verschwinden. Ich bat um die Herausgabe der Selbigen. Darauf wurde mir gesagt: "Haben Sie keine anderen Probleme." Damit war für diese sehr unfreundlichen Zeitgenossen das Thema erledigt. Herr W. stellte sich uns, (auf wiederholte und hartnäckige Nachfrage unsererseits) in welcher Funktion er eigentlich im TH arbeitet, als Tierheimleiter vor. Am nächsten Tag erfuhren wir in einem Gespräch beim Veterinäramt, vom Abteilungsleiter Herrn Dr. H. (dieser ist wiederum auch Vorstandsmitglied vom TH) dass Herr W. lediglich der Hausmeister vom TH sei. Die sog. Hundepflegerinnen seien lediglich Hausfrauen, die mithelfen die Zwinger sauber zu halten. Selbige verfügten aber nicht über eine hundeerfahren Ausbildung.

Heute Morgen (25.01.2006) rief Herr H. bei uns an, (mein Mann sprach mit ihm) dieser teilte uns - kurz angebunden - mit dass er soeben erfahren habe, dass Herr W. (Hausmeister des TH) kurzfristig kommissarisch zum Tierheimleiter erklärt worden sei. Davon hätte Herr H. gerade erst erfahren. Hier sei noch anzumerken, dass Herr H. mir in einem Telefongespräch (am 22.1) selbst eingestand, dass das Tierheim derzeit gar keinen Tierheimleiter habe und das bereits seit vier Wochen.

Der zuständige Amtsveterinär - Dr.van St. - dieser ist für die Wesensteste verantwortlich und mit dem Fall Nero betraut, ist meiner Ansicht nach befangen, da er privat sogar die Straßenseite wechselt, wenn ihm ein Anlagehund entgegenkommt. Auch mit Dr. van St. habe ich heute fernmündlich gesprochen. Er teilte mir mit, dass er für Nero nichts tun könne, da es sich um ein schwebendes Verfahren handelt und sich das OVG Münster(am 13.2.) mit dem Schicksal Nero befasst. Dort wird dann entschieden, ob Nero leben darf, oder ob er getötet wird. Solange muss Nero im TH Essen verbleiben und darf nicht woanders untergebracht werden. Er darf nicht einmal zum Hundetrainer. Herr Rechtsanwalt W. wird dem Gericht mitteilen, dass Herr Sch. mit Nero arbeiten wird und Nero auf keinen Fall als aggressiv einstuft - ganz im Gegenteil.

Ein Bluttest, der vor der Tötung stattfinden muss, (so die Info durch den Hundtrainer) um herauszufinden, ob das betroffene Tier - in diesem Fall Nero - (evtl. krank sein oder einen Tumor in sich tragen könnte) ist noch nicht erfolgt. Die Verantwortlichen reden sich damit heraus, dass Nero niemanden an sich heran ließe. Ich weiß jedoch von dem Hundetrainer, dass sich im TH ein Narkosegewehr befindet, damit ließe sich auch dieses, ganz offensichtlich vorgeschobene Problem lösen. Doch darüber wurden wir, weder vom TH, noch vom Veterinäramt, bzw. vom Vorstandsmitglied des TH, Herrn Dr. H. informiert. Uns gab man die Auskunft, dass nur der Tierarzt Dr. A. (er führt eine Tierklinik ) diese Anwendung durchführen dürfe und die Unkosten beliefen sich zwischen 150 EUR - 300 EUR für Narkose und CT - Untersuchung. Allerdings koste allein die Anfahrt des Tierarztes mit Narkosegewehr (ohne Narkosemittel) alleine 100 EUR. Ich halte diese Auskunft für sehr dubios.

Vielen Dank für Eure Unterstützung im Voraus.

Mit herzlichen Grüßen aus Essen,



Dieses Schreiben ging an meine Kollegen, nachdem Nero (am 15.März) getötet worden ist:

Liebe Tierfreunde, liebe Kollegen,

ich muss Ihnen/ Euch an dieser Stelle leider mitteilen, dass NERO am 15.03.2006 im Eilverfahren, im Auftrag des Ordnungsamtes Essen (Anspr.-Partner Herr G./ Herr W.) und des Veterinäramtes (Herr Dr. van St.) getötet wurde. Die Verantwortlichen der Stadt Essen wollten auf diese Weise verhindern, dass sich die unabhängige Sachverständige, Frau J. M. sich Nero noch einmal ansehen konnte, um die Aussagen von Herrn Sch. und Herrn Dr. van St. gegebenenfalls zu entkräften. In dieser ganzen Angelegenheit wimmelte es von Anfang an bis zum bitteren Ende nur so von Formfehlern und Dubiositäten, die hier seitens der Stadt Essen begangen wurden. Diese gipfeln in den Höhepunkten, dass der Hundetrainer Sch. (Hundepension Sch.) nach seiner ersten für Nero so positiven Stellungnahme leider nicht bei dieser blieb - es ist so dubios, wie dieser seine Meinung in so kurzer Zeit - und für Nero so vernichtend - geändert hatte. Die vorausgegangene Beurteilung durch den Amtsarzt Herrn Dr. van St., der in der Hundeszene dafür bekannt ist, Angst vor Anlagehunden zu haben, war ja wohl auch schon aufgrund äußerst ungünstiger Bedingungen (Nero muss sich bei dieser wohl im Zwinger des Tierheims befunden haben - eine faire Chance auf Wesensprüfung gab es nicht) ein absichtlicher Wegweiser in Richtung Nero´s Tod.

Nachdem das Ordnungsamt es - wie auch immer - geschafft hatte, Herrn Sch. von seiner positiven Einstellung gegenüber Nero abzubringen`, konnte man das Oberverwaltungsgericht davon überzeugen, dass ein weiteres Gutachten durch einen unabhängigen Sachverständigen nicht mehr erforderlich sei (selbst meine Eidesstattliche Versicherung wurde nicht für wertvoll erachtet). Hier ist noch als äußerst merkwürdig zu erachten, dass die Stadt Essen den Referenzen Herrn Sch. keinerlei Wert beigemessen hatte, solange sich dieser positiv zu Nero geäußert hatte. Obwohl es zwischen dem Ordnungsamt und dem Hundetrainer Sch. laut Aussage Herrn Sch. einen Kooperationsvertrag gibt, leugnete das Rechtsamt der Stadt Essen dem OVG Münster gegenüber die Kenntnis über dessen Referenzen, ganz zu schweigen von einem Eingeständnis, jemals in Anlagehunde-Angelegenheiten mit diesem kooperiert zu haben. Und dennoch war es dem Ordnungsamt wichtig, von Herrn Sch. eine "Erweiterte Stellungnahme bzgl. Nero" zu bekommen, die den gewonnenen positiven Eindruck wieder revidiert. Es bleibt jedem selbst überlassen, sich an dieser Stelle zu fragen, welche Druckmittel das Ordnungsamt ausgenutzt hat, um Herrn Sch. für sich zu gewinnen und so zu verhindern, dass hier vielleicht eine Riesensauerei aufgedeckt wird.

Wir haben auch nach dem Beschluss des Oberverwaltungsgerichts Münster weiter versucht, Nero aus dem Tierheim zu bekommen, in dem wir eine Sachverständige aus Iserlohn, Frau J. M., für uns gewinnen konnten, in der Angelegenheit Nero zu vermitteln. Diese bot sich an, Nero mit allen Konsequenzen aus dem Tierheim Essen zu holen und ihn in einer Hundeschule zu trainieren und zu resozialisieren. Mit aller Härte wurde dies jedoch vom Ordnungsamt vereitelt, was offensichtlich macht, wie sehr man an der Tötung Nero´s interessiert war. Auch alle Bemühungen des bekannten Tier- und Umweltschützers G. Peter schlugen fehl und stießen bei den Behörden auf Granit.

Nach der Tötung hat man noch nicht einmal die Sollregel des Polizeigesetzes befolgt, den "Besitzer" des Hundes vor dessen Euthanasierung zu informieren - hier wird deutlich, wie herablassend sich die Behörden heut zu Tage gegenüber "sozial Schwachen" geben - das ist einfach menschenverachtend!

Mein Mann holte heute (16.03.2006, um 16:00 Uhr den Leichnam von Nero aus dem „Albert Schweizer Tierheim Essen“ ab. Die persönlichen Wertgegenstände z. B. Neros Decke, sowie seine Leine und sein Hundegeschirr waren im TH Essen nicht mehr aufzutreiben. Offensichtlich hielt man es nicht für nötig, diese sorgfältig zu verwahren. Für mich ist dies ein starkes Indiz, dass die Tötung von Nero von Anfang an feststand. Wieder einmal ist der Tierschutz auf schändlichste Weise mit Füßen getreten worden - das dürfen wir absolut nicht dulden.

Die Stadt Essen hat geglaubt, mit Nero´s Tod sei die Angelegenheit "vom Tisch" - wir alle haben jetzt die Möglichkeit, sie vom Gegenteil zu überzeugen! Neros Hundeführer und ich haben bereits Strafanzeige/Strafantrag gegen die Stadt Essen bei der Staatsanwaltschaft Essen eingereicht.

Heike & Hartmut K.
spohner-family am 23.5.06 12:34


Tarans Geschichte

liebe Tierfreunde,

Foto ganz unten ist nichts für schwache Nerven!

am 8. Mai abends gegen 21Uhr 30 hat ein Jäger meinen Kater Taran erschossen, ihm einfach den Schädel weggeblasen. Taran war genau 205 Meter von meinem Haus entfernt, (Landkreisgrenze Emsland/Osnabrück in Deutschland) als der Schütze mit dem Auto und Jagdhund hinten drin auf seiner Höhe hielt und draufhielt.
Damit auch noch innerhalb der 300Meter-Schutzzone zum Haus !

Ich war grade von einem Hundegang zurückgekommen, von meinem anderen Kater Laurin begleitet, als ich einen
lauten Schuß hörte, alle meine Hunde zu bellen begannen.
Warum ich von gerade diesem Schuß magisch angezogen wurde und sofort rausrannte, auf den noch in Schußposition
verharrenden Katzenmörder zu, scheint eine Ahnung gewesen sein.
Auf meine Frage, auf was er denn da schieße, doch hoffentlich nicht auf Katzen? sagte er ungerührt : "doch".
Und wenige Meter von der Straße entfernt lag Taran, mit explodiertem Schädel.
Viele von euch können sich vielleicht vorstellen, was in einem vorgehen kann, wenn man sieht, mit welcher Achtlosigkeit
so ein ....... (ich erspare es uns) ein Tierleben auslöscht, für ihn nicht mehr Wert als der Dreck unter seinen Nägeln.
Ich habe geschrieen bis ich keine Stimme mehr hatte .
Niemand kann mir Taran wiedergeben, der als Abgabetier vor 4 Jahren zu mir kam und durch sein unendlich liebes Wesen sofort Einzug in meine Tierfamilie hielt. Im August wäre er 10 Jahre alt geworden.
Was aber möglich ist, werde ich tun, damit der Unmensch nicht ungestraft davonkommt.
sehr traurige Grüße
Andrea


Sehr geehrte Damen und Herren,

wieder einmal wurde ein Lebewesen aufgrund der durch die Politik legitimierte Jäger-Willkürschaft brutal hingerichtet. In einer gesetzlich festgelegten Umgebungsschutzzone für Haustiere wurde der Hauskater Taran von einem Jäger kaltblütig erschossen, wobei sein Kopf regelrecht explodierte.
Wie lange noch beabsichtigen Sie das "Staatsziel TIERSCHUTZ" derartig mit Füßen zu treten?
In den folgenden Zeilen einer sehr lieben Tierfreundin, die dieser Mail unten angefügt sind, schildert diese, wie ihr geliebter Kater Taran durch Missachtung der Gesetze ermordet worden ist. Schauen Sie genau hin: Der Kopf von Taran wurde einfach weggeschossen! DAS ist die blanke Realität, die Sie alle vollumfänglich mitragen und mit verantworten müssen, weil Gesetze - "wie mit der heißen Nadel gestrickt" - verabschiedet werden und - nicht nur in diesem Fall - von der Jägerlobby für ihr eigenes mordlüsterne Denken und Handeln zurechtgebogen werden . Was für ein unmenschliches, politisches Armutszeugnis! Als politische Intessenvertreter haben Sie absolut und ganz offensichtlich versagt! Sie bilden die Regierung aufgrund des Vertrauens durch die Wähler, aber dieses Vertrauens haben Sie sich nicht würdig erwiesen, meine Damen und Herren.
Die Wählerschaft besteht nicht nur aus lebensverachtenden, todbringenden Grünrockträgern, die vermutlich mit dem Lauf unter dem Kopfkissen schlafen!
Es ist eine menschliche Schande, dass in einem so gerne gut dastehen wollenden Deutschland immer noch solch niederträchtige Ereignisse ihren Platz finden - einfach unfassbar.
Wir Tierschützer fordern Sie auf: Werden Sie wach! Setzen Sie sich unverzüglich für den Schutz der Tiere ein und stellen Sie sich mutig gegen die Lobbyisten. Als Steuerzahler können wir, die Bürger/-innen dieses Landes das wohl fordern! Sie sind dazu verpflichtet, der Wertigkeit "Im Namen des Volkes" Rechnung zu tragen - und das Volk sind wir!
So viele Bundesbürger wie auch ich selbst verabscheuen die Legalisierung derartiger Grausamkeiten auf das Schärfste.
Taran ist völlig unschuldig getötet worden und wir Tierschützer verlangen, dass der Tiermörder sich nicht unter dem Jägerlobby-Mantel verstecken kann und für seine Missetat zur Rechenschaft gezogen wird.


Mit freundlichen Grüßen

Heike- Ingeborg Karwatzki
Bassinstr.29
45139 Essen
spohner-family am 22.5.06 14:03


Das hat mit Tierliebe nichts mehr zu tun«

Missstände im Tierheim Kreil - Ehemalige Mitarbeiter klagen: »Zu viele Tiere aufgenommen, Personal überfordert«

von Isabel Mühlbauer.
Landau. Die Vorwürfe wegen unhaltbarer Zustände im Tierheim Kreil ziehen immer weitere Kreise. Nachdem eine ehemalige Mitarbeiterin auf einer Internetseite auf die Missstände hingewiesen hatte, haben sich mehrere Mitarbeiter und Kunden des Tierheims bei der LNP gemeldet. Auch sie berichten von unhygienischen und zum Teil verdreckten Gehegen, von nicht artgerechter Tierhaltung und überfordertem Personal.

»Es geht nur um das Wohl der Tiere, nicht um einen Racheakt gegen Frau Kreil« - mit diesen oder ähnlichen Worten beginnen fast alle Telefonate und Anschreiben, die im Laufe dieser Woche die Redaktion erreicht haben. Die meisten davon stammen von ehemaligen Mitarbeitern des Tierheims an der Weidenstraße. »Das Heim ist verwahrlost, Müll und Dreck hat sich in den letzten Jahren dort aufgestaut. Die Tiere leben auf alten, zum Teil mit Kot und Urin beschmierten Teppichen und Matratzen«, fasst Brigitte Brummel zusammen. »Der Gestank in den Boxen ist nicht zum Aushalten. «
Die vielen Holzbestandteile am Katzenhaus seien Keimträger, weil sich das Holz schlecht reinigen lasse, die Katzen deshalb zum Teil chronisch krank. Die Außengehege seien löchrig, so dass Tiere des öfteren entschlüpfen und wieder eingefangen werden müssen. Durch die morschen Holzwände gelangen Ratten auf das Gelände, die sich vor allem an den Kleintieren zu schaffen machen. Zudem fehle es an einem ordentlichen Heizsystem, so dass die Innenräume für bestimmte Tierarten wie Katze oder Igel nicht ordentlich temperiert werden können. »Was soll man dazu sagen, wenn von 40 angelieferten Igeln nach dem Winter nur sieben überleben, weil der Frost zum Teil an der Scheibe hängt und es den Tieren schlichtweg zu kalt für den Winterschlaf ist?« klagt Brummel. Angesichts der umfangreichen Pferdehaltung - an die 20 Pferde stehen derzeit im Heim an der Weidenstraße und im Gnadenhof, der zweiten von Ilona Kreil betriebenen Einrichtung im Landkreis, ein - wäre die Betreuung durch Fachpersonal dringend notwendig. »Ich habe so das Gefühl, Frau Kreil hat die Kontrolle darüber verloren«, sagt Brummel über ihre frühere Arbeitgeberin.
Von 1985 bis ins Jahr 2000 hat die gelernte Altenpflegerin für Lona Kreil gearbeitet, zuerst in Eggenfelden, später in Landau. Nicht immer haben solche Zustände geherrscht. »Als Frau Kreil das Haus an der Weidenstraße Anfang der 90er Jahre übernommen hat, war die erste Zeit alles tip top. Aber dann hat sie immer mehr Tiere aufgenommen, bis das Heim total überfüllt war«, erzählt sie weiter. Das Personal habe sich zunehmend überfordert gefühlt, viele Mitarbeiter hätten in der Folgezeit gekündigt. »Frau Kreil hätte einfach nicht so viele Tiere aufnehmen dürfen. Bei 50 Hunden war die Kapazität ausgeschöpft. Zum Teil hatten wir über 100 Hunde zu betreuen. Wie soll das gehen? Bei nur drei, vier Mitarbeitern? Wir haben doch alle nur zwei Hände?« fragt Brummel vorwurfsvoll. »Frau Kreil hätte öfter Nein sagen müssen«, fasst sie zusammen, was sie als Ursprung der ganzen Problematik sieht. Brummel hält der heute 72-jährigen Tierheimbesitzerin auch vor, die Weitervermittlung von Tieren zu wenig betrieben zu haben.
Zahlreich seien Interessenten wieder nach Hause geschickt worden, weil sie das Anforderungsprofil von Frau Kreil offenbar nicht erfüllten, sagtmeint Brigitte Brummel. Die ehemalige Angestellte ist überzeugt, dass in den vergangenen Jahren viele Hunde und Katzen ein gutes neues Zuhause hätten finden können. »Was sucht ein dreijähriger kleiner Hund im Tierheim? Oder gar ein Welpe? Der findet doch leicht eine Familie. Das entlastet das Tierheim und die Angestellten können sich wieder mehr um die alten und kranken Tiere kümmern. « Über die Gründe für das Verhalten ihrer früheren Chefin kann Brigitte Brummel nur mutmaßen: Sie habe die Tiere einfach nicht hergeben wollen, glaubt Brummel. »Frau Kreil wollte immer Tierschutz betreiben. Das glaube ich ihr und diesen Ansatz schätze ich an ihr. Aber meiner Meinung nach hat sie die Sache aus den Augen verloren. «
Die umfangreiche Berichterstattung von Brigitte Brummel bestätigt in weiten Teilen das Szenario, das auch Ulrike Tolde und ihre Mutter Veronika auf ihrer Internetseite beschreiben. Bis zum Sommer letzten Jahres hat Veronika Tolde für Lona Kreil gearbeitet. Weil sie auf eigene Faust eine größere Zahl von Meerschweinchen vermittelt hat, sei sie gekündigt worden, wie sie aus freien Stücken erzählt. Zu dieser Tat bewogen hätten sie die Missstände in der Kleintierhaltung.
»Die Meerschweinchen waren in einem miserablen Zustand« bestätigt Sadie Meier, Betreiberin eines Meerschweinchenhauses in Nordrhein-Westfalen, die bei dieser Vermittlungsaktion 35 Nagetiere aus dem Besitz von Lona Kreil übernommen hat. »Die Tiere sind auf spärrlich eingestreutem Erdboden gesessen, die Näpfe hatten eingetrocknete Schmutzränder, die Augen waren vereitert«, beschreibt sie. Zahlreiche Weibchen waren trächtig - auch das spricht gegen eine ordnungsgemäße Haltung in einem Tierheim, wo die Tiere geschlechtlich getrennt werden sollten. Das Tierheim in München Riem war vor kurzem mit einem ähnlichen Fall konfrontiert. Weil sie von den Problemen in Landau gehört haben, haben sie Kaninchen aus dem Landauer Tierheim zu sich zurückgeholt: »Ein Kaninchen wird sein Auge verlieren, ein anderes hat ein Geschwür am Bein, ein drittes ein abgefressenes Ohr - wahrscheinlich Ratten«, beschreibt die Kleintiervermittlerin, die hier nicht näher genannt werden will.
Dass es »Mängel« im Tierheim Kreil gibt, räumt mittlerweile auch das Veterinäramt ein. Es hat nach einer Ortsbesichtigung am 3. Mai einen Aufnahmestop verhängt und eine Liste von Anordnungen erstellt, darunter den Bau einer Katzen-Quarantäne-Station und den Umbau des Hundehauses mit licht- und luftdurchlässigeren Räumlichkeiten. Darüber hinaus soll sich das Personal einer Sachkundeprüfung unterziehen. Ein Verstoß gegen das Tierschutzgesetz besteht laut Amtstierärztin Petra Brandlmeier aber nicht. Die zuständige Heimtierärztin wollte gegenüber der Presse keine Auskünfte geben. Sie berief sich gestern auf ihre ärztliche Schweigepflicht.
Die Anordnungen der Behörden werten die ehemaligen Mitarbeiter zwar als Lichtblick, dass sich kurzfristig etwas ändert im Tierheim Kreil. Aber mit dem Bau von Hundehaus und Katzenquarantäne ist ihrer Meinung nach der Sache noch lange nicht gedient: Sie sähen das Tierheim am liebsten geschlossen und in andere Hände übergeben.


Lokalteil Landau: http://www. pnp. de/landau
Quelle
spohner-family am 22.5.06 19:45


Dreiköpfige Familie hielt 47 Hunde in ihrem verwahrlosten Haus

Menschen und Tiere im Elend

STEINWAND/FULDA Das Anwesen Vordereselsbrunn am Wanderweg zwischen Fuldaer Haus und Grabenhöfchen, in dem zwei Brüder und ihre Mutter leben, war heute Ziel einer gemeinsamen Großaktion von Polizei, Gesundheitsamt, Veterinärbehörden, Feuerwehr und Tierschutz. Ziel des Einsatzes war es, die riesige Hundemeute einzufangen, die der jüngere der Brüder, ein Mann von Ende 20, hält. Die Bilanz am Ende des Tages war jedoch nicht nur der Transport von insgesamt 47 Schäferhunden und Mischlingstieren ins Tierheim Fulda-Hünfeld, sondern auch die Zwangseinweisung der Familie in die Psychiatrie.
Gegen 7.30 Uhr hatten Polizeibeamte die Bewohner des Hofes festgesetzt. Wie Poppenhausens Bürgermeister Manfred Helfrich berichtet, habe man nach der Vorgeschichte mit massivem Widerstand rechnen müssen. Die Vermutung bewahrheitete sich: Dem jüngeren der Männer mussten schließlich Handschellen angelegt werden.

Erschütternde hygienische Zustände

Kurz nach Beginn des Einsatzes kamen dann eigens vom Polizeipräsidium Fulda angeforderte Hundefänger mit Schutzausrüstung und Fangschlingen an dem Hof. Sie trafen auf erschütternde hygienische Zustände. „Das Haus war vom Dachboden bis zum Keller mit Hundekot verdreckt. Allenthalben stank es nach dem Urin der Tiere, die offensichtlich zum allergrößten Teil immer nur in dem Gebäude gehalten worden waren“, schildert Helfrich. Selbst Bad und Küche seien in unvorstellbarem Maße verdreckt gewesen. Angesichts der nicht nur tier- sondern auch menschenunwürdigen Zustände habe man sich nach Rücksprache mit dem Leiter des Gesundheitsamtes, Dr. Hermann Finck, entschlossen, sowohl die beiden Brüder als auch deren weit über 60 Jahre alte Mutter zwangsweise in die Psychiatrie einzuweisen.

Keine Unterstützung der Bewohner

Das Einfangen der Tiere gestaltete sich schwierig, zumal sich die verängstigten Hunde auch in allen möglichen Winkeln und Verschlägen versteckten. Von den Bewohnern habe es keine Unterstützung gegeben, auch die Mutter, weit über 60 Jahre alt, habe die Beamten und Helfer beschimpft, sagt Helfrich. Die insgesamt rund 40 Stück Vieh, die laut Helfrich ebenfalls in schlechtem Zustand sind, werden jetzt von einem Betriebshelfer versorgt.
Die zwölf Polizeibeamten wurden bei ihrem Einsatz von Feuerwehrleuten aus der Kerngemeinde Poppenhausen und Gemeinde-Mitarbeitern unterstützt.
Auslöser für den Großeinsatz waren sich häufende Beschwerden und Anzeigen gewesen: Allein in den zurückliegenden drei Wochen seien 15 bis 20 Spaziergänger auf dem Weg zwischen Fuldaer Haus und Grabenhöfchen bei Vordereselsbrunn von Hunden angegriffen worden, berichtet Helfrich. Alle Versuche, die Halter dazu zu bewegen, die Zahl der Hunde auf höchstens fünf zu begrenzen, seien erfolglos geblieben. Daher habe man sich zu der Aktion entschlossen.

Keinerlei soziale Kontakte

Die Familie habe seit Jahren keinerlei soziale Kontakte zu ihren Nachbarn gehabt. Stattdessen hätten sich n den zurückliegenden Wochen kleine Sabotageakte gehäuft: Weidezäune der Nachbarn seien beschädigt worden, zudem habe es Übergriffe auf Objekte der „Kunstmeile“ gegeben. Der Figur „Rhönschäfer“ sei man sogar mit der Kettensäge auf den Leib gerückt.
Im Fuldaer Tierheim gestaltete sich die Situation bald dramatisch Um 11.15 Uhr kamen die ersten zwölf Hunde im Michelsrombacher Wald an. „Uns waren etwa 25 Tiere angekündigt worden, insgesamt wurden es dann 47“, sagt Irene Rotter, Vorstandsmitglied und Hundebeauftragte im Verein Tierheim Fulda-Hünfeld am Nachmittag.

Welpe musste eingeschläfert werden

Ein Welpe wurde beim Transport so stark verletzt, dass er eingeschläfert werden musste, ein junges Tier befindet sich noch in Gefahr.
Der Großteil der Hunde machte im Tierheim einen vollkommen verängstigten Eindruck. „Sie sind völlig verschüchtert. Ich gehe davon aus, dass manche keinen menschlichen Kontakt hatten und auch noch nie einen Sonnenstrahl gesehen haben“, vermutet Rotter. Aggressiv sei keiner der Hunde geworden, berichtet sie, vielmehr kauerten sie ängstlich in den Ecken der Freigehege.
Viele der Poppenhausener Hunde haben im Tierheim kein Dach über dem Kopf: „Im Winter wäre solch eine Aktion gar nicht möglich gewesen, weil wir nicht genug Unterbringungsmöglichkeiten haben“, erklärt Rotter, die nun mit ihrem Verein vor erheblichen logistischen Problemen steht: „Normalerweise haben wir zwei Pfleger für 30 bis 40 Hunde. Nun sind im Tierheim plötzlich 70 bis 80.“ Sie hofft nun auf ehrenamtliche Helfer aus dem Verein, die verstärkt bei der Tierpflege dabei sind.“ Rotter befürchtet, „dass zahlreiche Tiere lange sitzen werden, bis sie vermittelt werden können“. Man brauche viele Wochen, um sie menschengerecht zu machen.

11.05.2006 Fuldaer Zeitung
Von Steffen Reith
und Hartmut Zimmermann

Quelle
spohner-family am 20.5.06 20:18


Razzia in der Hunde-Hölle

200 Tiere befreit, 7 mit Todesspritze erlöst
Kevin P. Hoffmann

Liebenwalde - Überall liegen Knochen und Tier-Schädel, im Haus das Gerippe einer ganzen Kuh. Apathische Hunde irren dazwischen umher. Gestern stürmten Polizei und Feuerwehr den Hof der Frau, die mit über 200 Hunden lebt (KURIER berichtete). Eine ganze Stadt steht unter Ekel-Schock.

Im Morgengrauen rückte das Großaufgebot an, unterstützt von allen Hundefängern, die in Brandenburg verfügbar waren. "Hundemutter" Gisela Voß (62) wurde überrumpelt und sofort in die geschlossene Abteilung einer psychiatrischen Klinik in Hennigsdorf gebracht.

Erst dann wagten sich die Helfer auf das 10 Hektar große Grundstück vor, das seit Jahren kein Fremder begutachten konnte. Vergangene Woche war es KURIER-Reportern bereits gelungen, den vorderen Teils des Hofes zu untersuchen und die Frau ausführlich zu befragen: "Ich bin eben anders", hatte sie gesagt, "aber meinen Tieren geht es gut".

Das ganze Ausmaß dieser Tierhölle versteckte sie geschickt hinter einem Zaun: Hunde mit offenen Geschwüren, tote Welpen, Knochen von Schafen, Rindern und Pferden. Überall verstreut zwischen Wracks von Autos und Wohnwagen. Selbst im Haus, das sie seit Jahren nicht betreten hat, große Skelette, Ratten und Katzenleichen, süßlicher Verwesungsgeruch.

Über zehn Jahre lebte die gebürtige Südtirolerin im Kreis Oberhavel. Immer wieder legte sie sich mit Behörden und Nachbarn an. Im September 2004 hatte Bürgermeister Jörn Lehmann (32) die Verfügung erlassen, dass Voß die Zahl ihrer Hunde schrittweise abbauen soll. Doch sie klagte beim Verwaltungsgericht Potsdam. Dort sah man keine Eile geboten.

Zudem fand Voß immer wieder Unterstützer: Menschen, die ihr großes Herz für Tiere bewunderten und ihre Fähigkeit, auch die wildesten Kläffer zu zähmen. Das trübte ihren Blick für die Verwahrlosung.

Besonders in der Kritik: Der Amtstierarzt des Kreises Oberhavel, Dr. Ralf Schönherr. Er soll sich lange gegen eine sofortige Räumung des Anwesens gesperrt haben. Noch vergangene Woche hatte er erklärt: "Die Tiere sind im Prinzip gesund".

Das sah sein Stellvertreter Uwe Stiehl gestern anders: "So was habe ich noch nicht gesehen". Noch vor Ort erlöste er schweren Herzens sieben Hunde mit der Spritze. Er vermutet auch, dass das Gelände durch vergrabene Tierkadaver vergiftet ist – akute Gefahr der Grundwasserverseuchung.

Gisela Voß sagte dem KURIER nach ihrer Einweisung: "Das alles werde ich dem Bürgermeister heimzahlen. Die können mich nicht ewig einsperren".

Quelle
spohner-family am 20.5.06 20:16


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